Seebrücke Bochum:
Im Gespräch mit Geflüchteten aus Guinea.
Wir wollen leben!


„In Deutschland wird sehr viel über Geflüchtete geredet, aber sehr selten haben sie die Gelegenheit für sich selber zu sprechen.“
Ulla Rothe (Treffpunkt Asyl Bochum) im Gespräch mit Geretteten bei unserer Abschlusskundgebung:
Kaba, Mohamed, Hamza und Mohamed kommen aus Conakry, der Hauptstadt der Republik Guinea. Sie sind geflüchtet, weil es in ihrem Herkunftsland korrupte Politiker, keine demokratischen Strukturen und keine lebenswerte Zukunft für die Mehrheit der Bevölkerung gibt. Sie haben lange und beschwerliche Wege hinter sich. Sie haben den Weg durch die Wüste bis nach Libyen und die Fahrt über das Mittelmeer überlebt und in Bochum über ihre Situation berichten. Angekommen in Deutschland leben sie auch hier mit einem ungesicherten Aufenthaltsstatus und der Angst vor der Abschiebung in ein Land, in dem sie politischer Verfolgung ausgesetzt sind.

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