Aufruf Ruhrpott Rebellion: Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ist dabei!

Ruhrpott Rebellion – Hände weg vom Sozialstaat!
10. Juli 2026, 17:00 Uhr, Dr.-Ruer-Platz, Bochum

Breites Bündnis ruft zur Teilnahme an der Ruhrpott Rebellion in Bochum auf

„Wenn bei Bildung, Inklusion, Integration und sozialer Sicherheit gekürzt wird, betrifft das nicht Einzelne – es betrifft uns alle. Deshalb gehen wir am 10. Juli in Bochum auf die Straße.“

Das Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit Bochum unterstützt den Aufruf zur Ruhrpott Rebellion und wirbt für eine breite Beteiligung an der Kundgebung „Hände weg vom Sozialstaat!“ am 10. Juli 2026 auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum. Gemeinsam mit Gewerkschaften, Sozialverbänden, Initiativen und zahlreichen Engagierten setzt sich das Bündnis für den Erhalt sozialer Sicherungssysteme, gesellschaftliche Teilhabe und eine solidarische Gesellschaft ein.

Die Ruhrpott Rebellion richtet sich an alle Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine solidarische Zukunft einsetzen wollen. Im Mittelpunkt stehen die zunehmenden Angriffe auf soziale Sicherungssysteme, soziale Rechte und Teilhabemöglichkeiten.

„Wer den Sozialstaat schwächt, schwächt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wenn bei Bildung, Gesundheit, Inklusion, Integration oder sozialer Sicherung gekürzt wird, trifft das nicht einzelne Gruppen – es trifft uns alle. Deshalb unterstützen wir die Ruhrpott Rebellion und rufen die Menschen in Bochum auf, gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Solidarität und soziale Gerechtigkeit zu setzen“, erklärt Stefan Marx, Vorsitzender des Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit Bochum.

Mit Sorge blickt das Bündnis auf aktuelle politische Debatten, in denen immer häufiger Kürzungen bei sozialen Leistungen, längere Lebensarbeitszeiten oder Einschnitte in bestehende Rechte diskutiert werden. Gleichzeitig geraten wichtige Bereiche wie Gesundheitsversorgung, Bildung, Integration, Inklusion und soziale Infrastruktur zunehmend unter finanziellen Druck.

Besonders kritisch bewertet das Bündnis die Diskussionen um Einschränkungen bei Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen, die Gefährdung bestehender Wahl- und Mitbestimmungsrechte sowie mögliche Verschlechterungen im Bereich der Eingliederungshilfe. Auch geplante Einsparungen bei Integrations- und Unterstützungsangeboten für Geflüchtete und Zugewanderte sowie bei Programmen der Bildungs- und Teilhabeförderung sieht das Bündnis als Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die aktuellen Debatten zeigen zudem, wie schnell grundlegende Errungenschaften des Sozialstaates infrage gestellt werden. Ob Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, gesetzliche Rente, Arbeitszeitregelungen, bezahlbare Gesundheitsversorgung oder soziale Absicherung – vieles, was heute selbstverständlich erscheint, wurde über Jahrzehnte erkämpft und darf nicht schrittweise ausgehöhlt werden.

„Eine solidarische Gesellschaft erkennt man daran, wie sie Menschen unterstützt, die auf Unterstützung angewiesen sind. Deshalb stehen wir an der Seite von Beschäftigten, Familien, Rentner*innen, Menschen mit Behinderungen, Geflüchteten und allen, die von den geplanten Kürzungen betroffen wären. Soziale Rechte dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Marx weiter.

Bereits am 20. Juni 2026 wird das Bündnis mit einer ersten Info-Kundgebung an der Drehscheibe in der Bochumer Innenstadt auf die Entwicklungen aufmerksam machen. Dort soll über drohende Einschnitte in den Sozial- und Gesundheitssystemen informiert und für eine breite Beteiligung an der Ruhrpott Rebellion mobilisiert werden.

Die Bochumer Hauptkundgebung am 10. Juli wird durch Redebeiträge von Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen geprägt. Beschäftigte, Aktive aus Verbänden und Initiativen sowie Betroffene werden ihre Perspektiven auf die aktuellen Entwicklungen schildern. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Bochumer Künstlerin Nadu, die als Singer-Songwriterin, Kabarettistin und Moderatorin bekannt ist.

Das Bündnis versteht die Unterstützung der Ruhrpott Rebellion als Beitrag zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte darüber, wie soziale Sicherheit, Chancengleichheit und Teilhabe in Zukunft gesichert werden können. Denn ein starker Sozialstaat ist kein Auslaufmodell, sondern Voraussetzung für eine demokratische und solidarische Gesellschaft.

Wir wollen als Bündnis eine Kurzinfo zur Mobilisierung durchführen am Samstag, den 20. Juni an der Drehscheibe Bochum ab 12:00 Uhr

Große Kundgebung:
Ruhrpott Rebellion – Hände weg vom Sozialstaat!
10. Juli 2026, 17:00 Uhr
Dr.-Ruer-Platz,
Bochum

Der Bochumer Flyer als Bilddatei und PDF-Datei.

offizielle Webseite Ruhrpott Rebellion:
https://ruhrpottrebellion.org/

Aufruf als PDF-Datei:
https://ruhrpottrebellion.org/images/PDF/Aufruf_Rebellion_GS_alle.pdf

Downloads (Material, Logos …)
https://ruhrpottrebellion.org/downloads