Unter dem klaren Motto „Hände weg vom Sozialstaat! Unsere Rechte sind nicht verhandelbar!“ rufen die Gewerkschaften gemeinsam zu einer Kundgebung am 10. Juli in Bochum auf. Initiiert im Rahmen der Aktion „Ruhrpott Rebellion“ der IG Metall, wird die Protestaktion von der DGB-Familie sowie dem Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit unterstützt.

Bochum wird damit zu einem weiteren Ort des gemeinsamen, sichtbaren Protests gegen Sozialabbau und zunehmende Angriffe auf Arbeitnehmer*innenrechte. Die Gewerkschaften setzen bewusst ein starkes Zeichen aus dem Ruhrgebiet – einer Region, die wie kaum eine andere für Solidarität, Zusammenhalt und soziale Sicherheit steht.
„Die aktuellen Angriffe auf den Sozialstaat sind kein Zufall, sondern Ausdruck politischer Entscheidungen, die soziale Sicherheit dem Profit unterordnen. Für den Deutschen Gewerkschaftsbund in Bochum ist klar: Ein starker Sozialstaat ist keine Belastung, sondern die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, gute Arbeit und echte Teilhabe. Wer ihn schwächt, gefährdet den sozialen Frieden“, betonen Claudia Bonan und Marc Schneider vom DGB Bochum. Angesichts drohender Kürzungen im Sozialstaat und wachsender sozialer Ungleichheit sei es wichtiger denn je, gemeinsam Haltung zu zeigen. „Wir rebellieren nicht aus Trotz – sondern aus Verantwortung. Für Würde. Für Solidarität. Für Zukunft.“
Die Gewerkschaften rufen sowohl haupt- als auch ehrenamtlich Engagierte, Betriebs- und Personalräte sowie Kolleginnen und Kollegen aus allen Branchen dazu auf, sich zahlreich zu beteiligen. „Um den Druck von der Straße spürbar zu machen, brauchen wir ein starkes gemeinsames Auftreten. Bringt Banner, Fahnen und eure Kolleginnen und Kollegen mit“, so der Appell.
Auch das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit unterstützt die Demonstration und unterstreicht die breite gesellschaftliche Bedeutung des Protests.
Die Botschaft ist klar: Die Gewerkschaftsbewegung in Bochum und darüber hinaus wird Kürzungen am Sozialstaat und Angriffe auf die Zukunft der Beschäftigten nicht unkommentiert hinnehmen.
Termin: Freitag, 10. Juli 2026 um 17:00 Uhr
Ort: Bochum, Dr.-Ruer-Platz
Motto: „Schnauze voll! Hände weg vom Sozialstaat!“
Webseite: Ruhrpott-Rebellion