Gemeinsam gegen Rechts.
Für ein solidarisches Europa.

Demonstration & Kundgebung
Samstag 1. Juni 2024 – Bochum

Mehr Infos unter: https://parlamente-nazifrei.de

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit unterstützt den Aufruf und die Demonstration am 1. Juni 2024:

Auf die Straße …

Wir rufen alle Demokrat:innen auf, eine Woche vor der Europawahl am Samstag, den 1. Juni 2024 mit uns auf die Straße zu gehen und für ein solidarisches, offenes und buntes Europa zu demonstrieren. Geht am 9. Juni zur Europawahl, wählt demokratisch und verteidigt die Demokratie!

Der Aufruf im Wortlaut:

GEMEINSAM GEGEN RECHTS.
FÜR EIN SOLIDARISCHES EUROPA.

Im Juni 2024 wird in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein neues Europaparlament gewählt. In zahlreichen Ländern der EU haben rechtsextreme Parteien in den letzten Jahren enormen Zuspruch gefunden. Auch Parteien des demokratischen Spektrums verbreiten populistische Erzählungen und heizen die Stimmung an. Deutschland bildet hier keine Ausnahme.

Ein solidarisches Europa – Gegen Armut!

Die Zeiten mehrfacher Krisen belasten die Menschen in der Europäischen Union. Während fast 17 Prozent der Menschen in den EU-Staaten in Armut leben, wuchs das Vermögen in der EU seit 2019 kontinuierlich. Die Reichen werden immer reicher. Gleichzeitig setzen die Regierungen überall den Rotstift an, wenn es um die Unterstützung Bedürftiger geht. Die Kinder- und Jugendarmut ist in Deutschland auf einem Höchststand. Hier lebte 2023 mit drei Millionen Kindern jedes fünfte Kind unter der Armutsgrenze, EU-weit sind es sogar fast 20 Millionen Kinder. Die Ursachen der Armut in Europa könnten beseitigt werden, doch zahlreiche Parteien in Regierungsverantwortung tun viel zu wenig, um die Armut zu bekämpfen. Dies stärkt rechtsextreme Parteien. Statt die tatsächlichen Armutsursachen wirkungsvoll zu beseitigen, machen sie Migrant:innen, den Klimaschutz oder arme Menschen selbst verantwortlich. Beenden wir diese Hetze gegen Menschen in Not.

Für Menschenrechte und ein solidarisches Europa – Gegen Abschottungspläne!


2023 waren weltweit 110 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror, Hunger und vor den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Die meisten Menschen suchen Zuflucht außerhalb von Europa. Trotzdem will sich die EU weiter abschotten und Menschen auf der Flucht ein Leben in Sicherheit verwehren, obwohl die notwendigen Ressourcen dafür vorhanden sind.

Die EU ist nicht bereit, den notwendigen und menschenrechtlich garantierten Schutz zu gewähren. Rechte Parteien gehen sogar noch weiter und fordern eine komplette Abschottung der EU und die Abschaffung des Rechts auf Asyl.


Das nehmen wir nicht hin. Wir fordern ein Europa als sicheren Hafen für alle Menschen, die vor Gewalt, Verfolgung, Armut oder Hunger fliehen müssen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen auf der Flucht und wehren uns gegen Angriffe auf das Menschenrecht Asyl. Gleichzeitig fordern wir eine Bekämpfung von Fluchtursachen; seien es Krieg, Unterdrückung, Verfolgung, Armut oder die Auswirkungen der Klimakatastrophe.

Ein solidarisches, offenes und buntes Europa – Für alle!


Wir wollen ein Europa, in dem alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, der Farbe ihrer Haut, ihres Glaubens, ihrer Lebensweise oder ihrer sexuellen und geschlechtlichen Orientierung gut und körperlich selbstbestimmt leben können. 

Wir rufen alle Demokrat:innen auf, eine Woche vor der Europawahl mit uns auf die Straße zu gehen und für ein solidarisches, offenes und buntes Europa zu demonstrieren. Geht am 9. Juni zur Europawahl, wählt demokratisch und verteidigt die Demokratie!

Nie wieder ist Jetzt! Für ein solidarisches Bochum!

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration gegen die AfD am Freitag, den 19. Januar 2024 um 19 Uhr am Hbf Bochum

Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit

Durch die veröffentlichten Recherchen von CORRECTIV ist vielen Menschen klar geworden, dass die AfD auch im Kern eine faschistische Partei ist. Sie ist eine Gefahr für die Demokratie und muss auf allen Ebenen bekämpft werden. Bei einem Geheimtreffen im November 2023 trafen sich prominente AfDler*innen mit Personen aus der Identitären Bewegung, völkischen Nationalisten, Mitgliedern von CDU und Werteunion, getragen von einem Großunternehmer im Hintergrund. Ganz offen wurde dort gefordert millionenfach in Deutschland Lebende zu vertreiben. Das betrifft viele unserer Freund:innen, Kolleg:innen und Nachbar:innen.

Wir sind schockiert und empört. Gegen diese menschenverachtende Ideologie werden wir uns wehren. Überall in Deutschland gehen aktuell Menschen auf die Straße, um nicht länger eine schweigende Mehrheit zu sein. Dieser demokratischen Bewegung schließen wir uns an.

Für ein solidarisches Bochum rufen wir zur Teilnahme an der antifaschistischen Demonstration am Freitag, den 19. Januar um 19 Uhr am Hbf Bochum auf.

Akute und strukturelle Armut in Bochum

Donnerstag, 23. März 2023
von 18:00 bis 20:00 Uhr
Jahrhunderthaus Bochum

Die Ungleichheit in der Bundesrepublik ist weiter gewachsen. Pandemie, Inflation, Explosion der Energiepreise – alle Krisen haben dazu beigetragen, die Reichen noch reicher zu machen und mehr Menschen in die Armut zu treiben. Was genau bedeutet das für Bochum? Mit welchen Maßnahmen könnte die Stadt deren Situation verbessern?
Ende Januar hat sich das Bochumer Bündnis mit Expertinnen getroffen und in Arbeitsgruppen konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung erarbeitet. Über die Ergebnisse wollen wir mit den Vertreterinnen der Koalition von SPD und Grünen, der Sozialdezernentin und dem Publikum am 23. März diskutieren. Thematische Schwerpunkte werden Armut von Kindern, Jugend und Familien, Wohnen, Arm trotz Arbeit, Armut und Migration, Schule/Bildung und Altersarmut sein.
Es geht konkret darum, welche Maßnahmen die Bochumer Politik ergreifen bzw. von Land und Bund einfordern soll, um die Lage der Betroffenen zu verbessern.

Datum: Donnerstag, 23. März 2023
Uhrzeit: Einlass: 17:30 Uhr – Beginn: 18:00 Uhr – Ende: 20:00 Uhr
Ort: Jahrhunderthaus Bochum, Alleestraße 80
Moderation: Regina Völz, Journalistin
Gäste:
Britta Anger, Sozialdezernentin Stadt Bochum
Anna di Bari, Fraktion „Die Grünen im Rat“, Vorsitzende „Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales“
Markus Knapp, Fraktion „Die SPD im Rat“, Mitglied „Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales“

>>> Einladungskarte als PDF-Datei.

Arbeitstreffen Armut: Fragen, Ergebnisse und Forderungen

Die Ungleichheit in der Bundesrepublik ist weiter gewachsen. Pandemie, Inflation, Explosion der Energiepreise – alle Krisen haben dazu beigetragen, die Reichen reicher zu machen und mehr Menschen in die Armut zu treiben. Was genau bedeutet das für Bochum? Mit welchen Maßnahmen kann die Situation der Menschen verbessert werden?

Diese Fragen wurden in der Konferenz „Arbeitstreffen Armut“ am 28. Januar 2023 bearbeitet. Das Input-Referat hielt Dr. David H. Gehne, Geschäftsführer vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR), Ruhr-Universität Bochum. Hier dokumentieren wir seinen Vortrag. Sechs Arbeitsgruppen entwickelten möglichst konkrete Forderungen an die Stadt, die im nächsten Schritt mit Stadt und Öffentlichkeit am Donnerstag, den 23. März, diskutiert werden.

„Arbeitstreffen Armut: Fragen, Ergebnisse und Forderungen“ weiterlesen

„Armut in Bochum – Ansätze für Chancengerechtigkeit und Teilhabe vor Ort“

Input-Referat bei der Arbeitskonferenz „Armut in Bochum“ am 28. Januar 2023 im Bahnhof Langendreer:
Dr. David H. Gehne, Geschäftsführer Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR), Ruhr-Universität Bochum

Freundlicherweise hat uns David H. Gehne seinen Vortrag für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Vortrag von Dr. David H. Gehne: „Armut in Bochum – Ansätze für Chancengerechtigkeit und Teilhabe vor Ort“ als PDF-Datei.

SOLIDARITÄT STATT HASS

Info- und Diskussionsveranstaltung, Donnerstag, 8. Dezember 2022, 19 Uhr, Jahrhunderthaus

Rechte Mobilisierungen.
Aktuelle Erscheinungsformen und Entwicklungen.

Info- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Mark Haarfeldt, DGB Bildungswerk
Donnerstag, 8. Dezember 2022, 19 bis 21 Uhr
Jahrhunderthaus, Alleestr. 80, 44793 Bochum

Die Anzahl von rechten Demonstrationen hat wieder zugenommen. Standen in den letzten Jahren die Corona-Schutzverordnungen im Mittelpunkt von rechten Aufmärschen, wird jetzt mit der Inflation, steigenden Energiepreisen und dem Ukrainekrieg mobilisiert. Rechte Gruppierungen versuchen, soziale Proteste gegen die zunehmende Armut für sich zu vereinnahmen. Die Initiatoren und ihre politischen Ziele bleiben dabei oftmals nebulös.
Mark Haarfeldt wird eine aktuelle Bestandsaufnahme präsentieren und über Hintergründe aufklären. In der Diskussion wollen wir uns auch darüber verständigen, wie wir in Bochum rechten Mobilisierungen und Okkupationsversuchen entgegentreten.

Anmeldungen bitte an:
hagen@dgb.de oder 02331 386040
Veranstalter:innen:
Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit
& Bochumer Bündnis gegen Rechts

Einladungskarte als PDF-Datei.

Corona Regeln:
Ein aktueller Test vor dem Besuch der Veranstaltung ist erwünscht.
Bei der Veranstaltung gilt:
Abstand zu Anderen von 1,5 Metern und Tragen eines Mund- & Nasenschutzes (gerne FFP2 Maske).

Offener Brief zur 2. Bochumer Sozialkonferenz

Offener Brief an den
Oberbürgermeister der Stadt Bochum
Herrn Thomas Eiskirch,
an die Fraktionen im Rat
und an die lokale Presse

Bochumer Sozialkonferenz am 8. September 2022

Sehr geehrter Herr Thomas Eiskirch,
sehr geehrte Damen und Herren,

2018 hatte das „Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ für die Durchführung einer Armutskonferenz geworben. Wir wissen aus der Arbeit unserer Organisationen, dass es vielen Menschen in Bochum (ökonomisch) nicht gut geht und dass sie zusätzliche Unterstützung benötigen. Politik und Verwaltung haben unsere Initiative aufgegriffen und 2019 konnte die 1. Bochumer Sozialkonferenz durchgeführt werden.

Diese Konferenz wurde nicht „Armutskonferenz“, sondern etwas beschönigend „Sozialkonferenz“ genannt, weil im Veranstaltungstitel „Bochum“ und „Armut“ nicht in einen direkten Zusammenhang gebracht werden sollten.

„Offener Brief zur 2. Bochumer Sozialkonferenz“ weiterlesen

Die polarisierende Pandemie

Infoveranstaltung mit Christoph Butterwegge
Dienstag 14. Juni 2022 – 18 Uhr – Quartiers­halle in der KoFabrik
Veranstalter:in: Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit
Moderation: Stefan Marx (Regionsgeschäftsführer DGB Ruhr-Mark)

Zwischenbilanz hinsichtlich ihrer langfristigen Konsequenzen für die Ungleichheit in Deutschland

Es ist zwar schon viel über die unmittelbaren Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert, aber noch keine Zwischenbilanz hinsichtlich ihrer lang­fristigen Konsequenzen für die Ungleichheit in Deutschland gezogen worden. Die ökonomischen, sozialen und politischen Spaltungs­tendenzen haben sich während der pandemischen Ausnahmesituation verschärft. Wachsende Ungleichheit gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Politik mit zweierlei Maß
Christoph Butterwegge analysiert in seinem jüngsten Buch die sozialen Folgen der Coronakrise. Darin skandalisiert er eine wachsende gesellschaftliche Ungleichheit

nd vom 02.06.2022
Christoph Butterwegge hat von 1998 bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln gelehrt und im Mai 2022 sein neues Buch „Die polarisierende Pandemie. Deutschland nach Corona“ bei Beltz Juventa veröffentlicht.
Foto: Wolfgang Schmidt

Verlagsgruppe Beltz

Di 14. Juni 2022 – 18.00 Uhr – Quartiers­halle in der KoFabrik
Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum
Der Eintritt ist frei.
Es bestehen die 3G-Regeln und Maskenpflicht (medizinische Maske).

Einladungskarte als PDF-Datei.

Solidarisch durch die Pandemie – Demokratie stärken!

Kundgebung ++ Freitag, 4. Februar
16:00 Uhr ++ Rathausplatz ++ Bochum
Solidarisch statt Hass und Egoismus!

Solidarisch durch die Pandemie – Demokratie stärken!

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit (DGB und Mitgliedsgewerkschaften, Kinder- und Jugendring, IFAK, Mieterverein, AWO, Bahnhof Langendreer) organisiert gemeinsam mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts eine Kundgebung für eine solidarische Gesellschaft. Insbesondere bedrohlich für unsere Demokratie finden wir, dass Corona-Leugner*innen und die sogenannten Querdenker*innen oftmals gemeinsam mit Rechtextremen auf die Straße gehen. Es ist an der Zeit, ein Zeichen zu setzen gegen die immer aggressiver auftretenden Demokratiegegner*innen. 

„Solidarisch durch die Pandemie – Demokratie stärken!“ weiterlesen

SOZIAL STATT HASS
DEINE WAHL

Zur Bundestagswahl am 26. September 2021 hat das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit die Broschüre »SOZIAL STATT HASS – DEINE WAHL« herausgegeben:
Wählen – Ja! Aber keine Stimme für die AfD!

Stichpunkte aus der Broschüre:

  • AfD-Steuergeschenke: Gut für die Reichen – schlecht für alle, die wenig haben.
  • AfD – Flüchtlinge als Sündenböcke für Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
  • AfD-Rassistische Asylpolitik: Grenzen dicht, Zäune hoch, notfalls erschießen.
  • AfD Sozialkonzept: Ein Konzept der sozialen Kälte und Ausgrenzung,
    völkisch, nationalistisch, rassistisch
  • „Die AfD steht insgesamt nicht auf dem Boden des Grundgesetzes“
    (Tagesspiegel 7.6.2021)

„Auch wenn Sie den regierenden und etablierten Parteien nur eins auswischen wollen, machen Sie sich nichts vor: Dazu ist die Wahl der AfD das falsche Mittel! Was die etablierte Politik im Kern falsch macht, wird auch die AfD nicht ändern. Sie treibt vielmehr die etablierten Parteien in eine Richtung, die zu noch mehr sozialer Spaltung und zu noch mehr Enttäuschung führen wird. Sie lockt mit dem Trugbild einer homogenen, von den Konflikten dieser Welt unberührten Gesellschaft hinter dem Schutzwall nationaler Grenzen, die sich nie und nimmer verwirklichen lassen wird. Sie lügt Ihnen etwas vor von einer kleinen deutschen Welt, aus der man Konflikte buchstäblich »abschieben« kann.“

Das Bochumer Bündnis ruft dazu auf, wählen zu gehen und die demokratischen Parteien zu stärken:
Halten sie den Bundestag nazifrei!
Keine Stimme für AfD und anderen Rassist:innen!